Apropos Serviette - Das viereckige Stück Kultur

Apropos Serviette - Das viereckige Stück Kultur

31.10.2007

Schon die Römer und Griechen kannten Servietten – sie setzten sie allerdings oft als «Doggy bag» ein, um übrig gebliebene Köstlichkeiten einzupacken. Die Serviette, wie wir sie heute kennen, kam im 14. Jahrhundert auf und wurde als kultureller Fortschritt betrachtet – vorher hatten ihre Funktion der eigene Ärmel oder das Tischtuch erfüllt.

 

Die Stoffserviette kommt auf den Schoss, eine Papierserviette dürfen Sie auch auf der Seite liegen lassen. Die ist nämlich meistens bunt, und wenn nur ein kleiner Tropfen Wasser darauf gerät, besteht die Gefahr, dass sie abfärbt. Das ist besonders bei heller Kleidung nicht wünschenswert – das Malheur gestaltet sich unter Umständen größer als das, was ohne Serviette auf dem Schoss passieren könnte ...

 

Die Serviette dient dazu, den Mund vor dem Trinken abzutupfen. Müssen Sie zwischendurch mal aufstehen, kommt die Serviette auf die linke Seite – sicher nicht auf den Stuhl. Nach dem Essen legt man sie zusammengefaltet auf die linke Seite, oder da hin, wo der Teller stand. Man legt sie nicht zurück in die Bügelfalten, sondern so zusammen, dass die hinterlassenen «Spuren» nicht sichtbar sind. Der Nachbar soll nicht mitkriegen, wo die Vorspeise und wo der Hauptgang abgewischt wurde ...

 

Wenn sie mal zu Boden geht, sollte man vom Personal eine neue verlangen. Sehr aufmerksames Personal sieht dies und bringt automatisch eine neue.




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