Yesss, das habe ich geschafft.

Yesss, das habe ich geschafft.

27.03.2018

Visualisierung ist sehr wichtig. Dennoch wird es immer wieder vernachlässigt, weil es offenbar unterschätzt wird.

 

Dem Tennispieler Rafael Nadal sagt man nach, dass er jeweils auf den Platz laufe und sich bereits mit dem Pokal in den Händen sehe.

Die Skifahrer fahren mit geschlossenen Augen – rein mental – die Piste runter und simulieren jede Kurve oder jedes Tor mit Bewegungen. Die Schweizer Skilegende Vreni Schneider hat bei einem Interview erzählt, dass sie das Rennen so oft in ihrem Kopf durchfahre, bis sie jedes Tor fehlerfrei genommen habe. In diesem Zusammenhang sprechen wir von mentaler Stärke.

 

Die meisten müssen sich zwar nicht auf einen Tennisfinal vorbereiten, dafür auf eine Vertragsverhandlung mit einem grossen Kunden, das Vorstellungsgespräch für einen Traumjob oder das Ablegen einer Prüfung. Wir üben, bereiten uns vor und doch scheitern wir das eine oder andere Mal. Denn einen wichtigen Teil vergessen wir: die Visualisierung!

Stellen Sie sich bildlich vor, wie die Verhandlung ausgehen soll? Sehen Sie, wie die Personen sich zufrieden die Hände reichen? Oder wie Sie den Vertrag unterschreiben und zwar mit der Zahl drauf, die sie wollen?

 

Jetzt denken Sie vielleicht: «Super, wenn das so einfach ist, dann visualisiere ich für mich

den Lotto-Sechser. Dann brauche ich nie mehr arbeiten und ich visualisiere gleich noch das grosse Haus am See etc..»

So einfach geht es natürlich nicht.

 

Warum es ab und zu nicht funktioniert

Beim Lotto-Sechser – das ist klar – funktioniert es nicht, weil die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen bei ca 1:140 Mio liegt.

Aber bei unseren täglichen Herausforderungen kommen uns unsere Überzeugungen und Glaubenssätze in die Quere. Diese können die Ursache sein, weshalb die Zielerreichung trotz Visualisierung nicht funktioniert.

  1. Sie lassen nicht vom «alten» los
  2. Ihre Zielformulierung ist für Sie zu wenig motivierend
  3. Ihr Engagement lässt zu wünschen übrig

 

Nehmen wir nochmals das Vorstellungsgespräch für den Traumjob. Wenn Sie der Überzeugung sind: «Eigentlich bin ich es nicht wert» und dies tief in Ihnen verankert ist, dann kriegen Sie vielleicht den Job, aber zu einem viel tieferen Lohn, als angebracht wäre.

Oder Sie stellen sich vor, dass Sie den Ironman auf Hawaii gewinnen und nehmen sich das fest vor. Dabei laufen in Ihrem Hirn die automatischen Sätze ab wie «ich versuchs, aber ich bin ja eh zu langsam. Auch in der Schule war ich immer die Letzte.» 

Sie hätten bestimmt auch noch ein paar demotivierende und destruktive Sätze zur Auswahl.

 

Lassen Sie diesen eingefahrenen Überzeugungen keine Chance. So geht’s:

 

Nehmen Sie sich einen ruhigen Moment und visualisieren mental ihr Vorhaben, am besten wiederholen Sie es ein paarmal bis es sich stimmig anfühlt und Ihnen diese Glaubenssätze nicht mehr dazwischenquatschen.

Oder Sie schneiden aus Zeitschriften Bilder aus und/oder malen Ihre Wünsche auf ein grosses Blatt Papier. Dieses Bild verinnerlichen Sie sich bis zur Erreichung Ihres Vorhabens.




Darf ich vorstellen?

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Gut vorgestellt ist halb gewonnen

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Vergleiche dich – mit niemand anderem als mit dir selbst.

Vergleiche dich – mit niemand anderem als mit dir selbst.

Denn Äpfel mit Birnen zu vergleichen macht ja auch keinen Sinn..

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