Sich in der Natur bewegen ist «Synapsennahrung»

Sich in der Natur bewegen ist «Synapsennahrung»

29.01.2018

Doch zuerst muss man hochkommen und sich nach draussen bewegen. «Danach fühlst du dich besser!» ist eines der besten Argumente, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Und es lohnt sich.


Wer neue Ideen sucht, ein Buch schreibt oder sonst einen kreativen Einfall braucht, wird kaum bei sich zu Hause auf dem Sofa oder am Bürotisch zu den gewünschten Resultaten kommen.

Gehen Sie raus in die Natur, bewegen Sie sich! So bilden sich neue Synapsen im Hirn und die Lösung fliegt ihnen zu. Das ist Kreativität. Doch es funktioniert natürlich nur dann, wenn wir bereits Wissen zu unterschiedlichen Themen haben.

 

Kreative Leute wissen ganz viel und haben dennoch nicht immer gleich die richtige Lösung bereit. Weil eben diese Synapse noch nicht gebildet wurde. Hier hilft kein Grübeln. Denn wer nur dasitzt und grübelt, wird bald ganz viele Probleme und Gründe sehen, warum etwas nicht geht. Zu viel Nachdenken blockiert die Kreativität. Stubenhocker und TV-Gaffer sind ängstlicher und vorsichtiger mit ihren Handlungen.

 

Früher ist man davon ausgegangen, dass das Gehirn im erwachsenen Zustand fertig ist und sich allenfalls noch gewisse Synapsen etwas verschieben können.

Heute weiss man, dass je mehr wir unser Hirn brauchen, desto besser wird es. Unterstützt wird dieser Vorgang, indem wir rausgehen und uns bewegen. Neue Synapsen werden gebildet und unser Hirn wird leistungsfähiger.

Wir können es mit einem Muskel vergleichen. Trainieren wir diesen, wird er stärker und leistet mehr. Ist er jedoch z.B. durch einen Unfall zum Nichtstun verdammt, kann man zusehen, wie er verkümmert. Jeder, der schon einmal ein Bein gebrochen hat, kann das bestätigen. Deshalb ist beim Hirn wie auch bei der Muskulatur herausforderndes Training angesagt.

 

Ein Mann, der bereits 50 Sprachen sprechen konnte, brauchte für das Erlernen der 51. Sprache nur noch sechs Wochen. Das ist mit dem Erlernen von Instrumenten genau das Gleiche. Je mehr man bereits beherrscht, desto einfacher wird es.

 

Das Beste zum Schluss: Wir wissen, dass es uns nach einer sportlichen Aktivität besser geht. Tests haben ergeben, dass wir eine Verbesserung von 10% erwarten. Wenn wir dann wirklich zurück sind, könnten wir Bäume ausreissen und es geht uns bis zu 40% besser.

  

Dazu der spannende Vortrag des Hirnforschers Prof. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm.




Darf ich vorstellen?

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Vergleiche dich – mit niemand anderem als mit dir selbst.

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Denn Äpfel mit Birnen zu vergleichen macht ja auch keinen Sinn..

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