Abgespeichert sein – und zwar im Kopf der Anderen

Abgespeichert sein – und zwar im Kopf der Anderen

28.11.2017

«Was muss ich machen, damit ich dem Gegenüber in Erinnerung bleibe?» Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. 


Wenn wir jemanden kennenlernen – egal ob an einer Netzwerk-Veranstaltung, bei einem Verkaufsgespräch oder privat bei einem Date – wir möchten, dass das Gegenüber sich an uns erinnert. Dies erreichen wir, wenn wir etwas Positives hinterlassen.


Wer positive Emotionen auslöst, bleibt stärker und länger in Erinnerung.

 

Wie mache ich das?

Interessieren Sie sich für Ihr Gegenüber. Und schon schüttet sein Körper das Glückshormon Dopamin aus mit dem Resultat, dass sich Ihr Gegenüber glücklicher fühlt, motivierter und aufmerksamer ist. Ehrliches Interesse am Gegenüber beinhaltet immer auch Respekt und Wertschätzung – die Basis für weitere positive Begegnungen mit dieser Person.

 

Überlegen Sie also, mit welchen Fragen oder Gesprächsthemen Sie eine positive Stimmung schaffen. Bringen Sie die Leute zum Lachen oder fragen Sie nach positiven Erlebnissen.

 

So geht's

Mögliche Fragen nach positiven Erlebnissen: «Was gefällt Ihnen an diesem Symposium?», «Welches waren deine schönsten Ferien?», «Was gefällt Ihnen an Ihrem Job am besten?».

 

Vermeiden Sie Fragen wie: «Hattest du eine strenge Zeit bei der Arbeit?» Zu denken, dass Sie mit solch einer Frage Mitgefühl zeigen und das Interesse des Anderen für sich wecken, ist ein Trugschluss und endet in einer negativen Stimmung. Das Hirn sucht immer nach Treffern. So wird das des Antwortenden nach all den strengen Tagen suchen und bestimmt welche finden. Die Stimmung wird schwer und das Gespräch endet in einer Negativ-Spirale, aus der es schwer rauszukommen ist. Wir fühlen uns nach solch einem Gespräch meist schlapp oder möchten gerne zum nächsten Gesprächspartner aufbrechen.

 

Deshalb braucht es unbedingt Fragen nach positiven Erlebnissen – oder wenn Ihnen der spontane Humor liegt; einen überraschenden Lacher. Je mehr Glücksgefühle Sie beim Gegenüber auslösen, desto mehr wird es sich an Sie erinnern.

 

Mund zu Mund Propaganda basiert auf positiven Erinnerungen.

«Ich habe da kürzlich jemanden kennengelernt, den könnte ich mir gut vorstellen..» «Du suchst einen Treuhänder? Ich kennen einen..»

 

Damit Sie in solchen Situationen erwähnt werden, müssen Sie im Kopf des Empfehlenden abgespeichert sein. Wie Sie dies erreichen, wissen Sie jetzt. Und wichtig: Vergessen Sie Verkaufsmonologe für sich selbst! Mit diesen wird beim Gegenüber kein Dopamin ausgeschüttet. Im Gegenteil. Hier heisst es eher «nicht speichern». 



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