Peinliche Antworten vermeiden

Peinliche Antworten vermeiden

17.10.2017

«Ähm, tja was soll ich da sagen?» Wir überlegen uns haargenau, über was wir sprechen wollen. Wir bereiten Fragen vor, und überlegen uns selber Antworten darauf. Doch überlegen Sie sich, über was Sie nicht sprechen möchten?


Ja, man soll vorbereitet in Gespräche gehen. Aber all der selbstgebastelte und x-mal im Kopf durchgespielte Dialog nützt nichts, wenn Ihr Gegenüber mit seinen Fragen den Ton angibt. Gibt es Fragen, die Ihnen immer wieder gestellt werden? Und sind es genau diese Fragen, über die Sie nun wirklich nicht sprechen wollen?


Egal ob beim Vorstellungsgespräch, in der Kaffeepause, beim Networking-Event oder im Freundeskreis. Jeder von uns kennt das. Jeder muss sich immer wieder mit Fragen beschäftigen, die nerven.

 

Hier ein paar solcher unerwünschten Fragen, die mir Teilnehmende aus meinen Seminaren genannt haben:

«Warum sind Sie Vegetarier?»

«Wie ist es, wenn man so gross ist?»

«Was arbeiten Sie?»


Und obwohl man keine Lust hat, darüber zu sprechen, überlegt man sich möglichst originelle Antworten. Doch darum geht es nicht. Denn wichtig ist, dass es Ihnen bewusst ist, dass sie über dieses Thema nicht sprechen möchten. Deshalb empfehle ich Ihnen, ihm keine grosse Beachtung zu schenken und sich stattdessen zu überlegen, über was Sie sprechen möchten. Beantworten Sie die Frage kurz und knapp und gehen auf Ihr Thema über, indem Sie dazu Fragen stellen.

 

Zum Beispiel:

«Was arbeiten Sie?» «Ich bin Trainer und Coach und toll daran ist, dass ich an viele schöne Orte in der Schweiz komme. So war ich letzte Woche in Tufertswil im Kanton St.Gallen. Ich war das erste Mal dort, eine sehr schöne Ecke. Dort sieht es aus wie im Bilderbuch. Welches ist Ihre Lieblingsregion in der Schweiz?»

 

Machen Sie sich eine Liste Ihrer unerwünschten Fragen. Überlegen Sie sich kurze Antworten darauf mit den möglichen Überleitungen zu Ihren gewünschten Themen. Legen Sie sie in Ihren „Recycle-Bin“ und nehmen diesen Behälter nach Bedarf hervor. 

So verpuffen Sie keine unnötige Energie für Themen, über die Sie nicht sprechen möchten. Zudem bestimmen Sie den Ton des Dialogs mit und es passiert Ihnen weniger, dass Sie sich über Ihre eigenen Antworten ärgern müssen. 




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