Erfolgreiche Meetings Teil 3 – Eigene Meinung vertreten

Erfolgreiche Meetings Teil 3 – Eigene Meinung vertreten

24.09.2015

Teil 3/4: Die eigene Meinung vertreten

 

Wiederholungen bleiben in den Köpfen der Zuhörer haften. Wie heisst es so schön «Steter Tropfen höhlt den Stein». 

Um Ihren Standpunkt nachhaltig zu vertreten, wiederholen Sie mindestens dreimal Ihre Meinung oder suchen Sie sich Verbündete, die das Gleiche sagen. 

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass sich die Seminarteilnehmer bei Übungen, bei denen es um diese Wiederholungen geht, schwer tun und sich albern vorkommen. Springen Sie über Ihren eigenen Schatten und probieren es bei der nächsten Sitzung aus. Sie werden von der Wirkung verblüfft sein.

 

Weiter ist es wichtig zu wissen, dass nicht der Urheber einer Idee im Gedächtnis bleibt, sondern derjenige, der das Thema noch einmal aufgreift und um ein kleines Detail ergänzt. Wer das für sich nutzt, positioniert sich im Kollegenkreis vor den Augen des Chefs deutlich besser als die anderen und punktet damit beim Vorgesetzten. Dabei geht es nicht darum, Ideen abzukupfern, sondern wahrgenommen zu werden. Wer an einer solchen Diskussion nicht teilnimmt, manövriert sich selbst auf den letzten Platz.

 

Der erste Eindruck ist wichtig, doch der letzte zählt.

 

Die Studie dazu

Neueste Studien belegen die Wirksamkeit der Wiederholung. Wissenschaft.de zitiert eine Studie von Kimberly Weaver:

“Menschen lassen sich besonders dann von einer Meinung überzeugen, wenn sie diese mehrmals hören. Dabei ist es egal, ob mehrere Personen diese Auffassung teilen oder ob immer wieder die gleiche Person die Meinung äussert. Das haben amerikanische Wissenschaftler in Tests mit über tausend Freiwilligen herausgefunden. Demnach erhöht das Wiederholen einer Meinung die eigene Glaubwürdigkeit und die Zuhörer bewerten den Standpunkt als allgemein bekannt, auch wenn dieser es in Wirklichkeit nicht ist. Die Studie zeige, wie Menschen eine Meinungsäusserung bewerten und wie leicht eigene Eindrücke beeinflusst werden können, berichten die Forscher.”

Quelle

Kimberlee Weaver (Polytechnisches Institut von Virginia, Blacksburg) et al.:
Journal of Personality and Social Psychology, Bd. 92, S. 821




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